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Vision RAMBLA AL MAR Buenos Aires findet zum Meer

Buenos Aires, Retiro (Argentinien), 2016

Fläche Planungsgebiet: rund 100 ha


Ausgangssituation
Ort der städtebaulichen Planung ist die Argentinische Hauptstadt Buenos Aires im Nordosten des südamerikanischen Landes. Am Meeresarm Rio de la Plata gelegen bildet Buenos Aires das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes.

Das Entwurfgebiet befindet im Stadtteil Retiro, welcher an die ursprüngliche Grenze der Innenstadt anschließt und sich bis zu den Hafenanlagen am Meer erstreckt. Retiro ist geprägt von übergeordneten infrastrukturellen Einrichtungen wie dem Hauptbahnhof, dem größten Busbahnhof und dem Fährterminal, jedoch sind diese wichtigen Punkte in kleinster Weise miteinander vernetzt, hoffnungslos überlastet und sorgen für immensen Autoverkehr in diesem Gebiet. Zudem hat sich hier auch eine der größten Spontansiedlungen des Landes mit über 40.000 Einwohnern gebildet, die „Villa 31“. Der Stadtteil ist daher auch ein sozialer Brennpunkt. Zudem sorgen die ausufernden Hafenanlagen und Industriebrachen an der Wasserlinie für einen kaum vorhandenen Meerzugang in der Innenstadt von Buenos Aires.

Ziel ist es also, die Stadt mit dem für Handel und Tourismus so wichtigen Ozean auch optisch und freiräumlich zu verbinden und dabei die Probleme des Viertels zu lösen!

Entwurf
Der Entwurf sieht die Etablierung von drei neuen, vollkommen unterschiedlichen Stadtfeldern, welche sich aus der rückwärtigen Innenstadt entwickeln, vor. 
Eingebettet werden diese in ein grünes Gerüst mit neuen Freiflächen zwischen den Gebieten und an der bestehenden Wasserlinie. Hierfür soll der Hafen an das südliche Ende der Stadt verlegt werden. Die begrünten Dockflächen bieten Platz für ausgedehnte Parks, ein Kreuzfahrtterminal und ein neues Fussballstadion. 
Zwei breite, grüne Achsen schaffen Querverbindungen zu wichtigen Punkten des Zentrum: der „Plaza San Martin“ und der Prachtstraße „9 de Julio“. Um die neuen Viertel optimal mit dem Bestand zu verknüpfen, soll das bestehende Gleisbett unter die Erde verlegt werden. So wird der Hauptbahnhof als Tiefbahnhof an gleicher Stelle erhalten. 
Dort schließt sich auch das mittlere der drei neuen Stadtfelder an - Retiro Centro. Es zeichnet sich durch seinen Nutzungsmix aus Wohnen und Gewerbe aus, bietet einige kleine Quartiersplätze und bündelt die wichtigsten infrastrukturellen Einrichtungen Bahnhof, Busbahnhof und Kreuzfahrtterminal. 
Zur Linken entsteht ein neues Stadtfeld um die bestehende Favela. Nördlich und südlich wird ein kleinerer Übergangsbereich mit Entrichtungen für den täglichen Bedarf angeschlossen. 
Rechts das Centro schließt sich an das bestehende Bankenviertel das Hafenquartier „Puerto Nuevo“ an. Das gefasste Hafenbecken soll zusammen mit dem neuen Kulturforum und der Markthalle, eigerahmt durch Hochhäuser, ein neues, würdiges Tor zur Stadt Buenos Aires bilden.


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