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Deutsches Architekturinstitut JUWEL AN DER SPREE

Köpenicker Straße, Berlin, 2015

Fläche BGF: 2.200 qm
Geschätztes Volumen: 7.500.000 €


Leitidee
Der geplante Gebäudekomplex befindet sich zwischen der Köpenicker Straße und der Spree im jungen Berliner Stadtteil Kreuzberg. Die Nähe zur Spree war auch maßgeblich für die Ideenfindung. Ein Stein, wie er in einer Vielzahl im Flussbett der Spree vorkommt, diente als Vorlage für diese Machbarkeitsstudie. Durch die Adaption dieses Motives mit dem Ziel der Weiterentwicklung zum Juwel, entsteht ein einzigartiger Juwel am Ufer der Spree, der die Inszenierung des Raumes geschickt gestaltet, neue Bezugsachsen aufspannt, alte fortführt und dem Anspruch eines Deutschen Architekturinstitutes gerecht wird.

Entwurf
Grundlage des Konzepts stellt die Trennung der verschiedenen Funktionen dar. Im denkmalgeschützten Viktoria-Speicher befindet sich das Archiv, während die Verwaltung sowie der Verlag mit hauseigener Bibliothek in einem verglasten Bürokomplex an der Köpenicker Straße zu finden sind. Das Herzstück des Entwurfs bildet der Solitär auf der Mitte des Grundstücks, der das Museum mit Ausstellungsflächen, ein Café und ein Auditorium für Veranstaltungen beinhaltet. 

Der Solitär ist konstruktiv aufgeteilt in einen Gebäudekern mit Ausstellungsflächen sowie dem weitläufigen Treppenhaus. Dieses windet sich frei um den Kern herum, sodass der lange Weg, den der Besucher zurücklegt zum wesentlichen Bestandteil des Entwurfkonzeptes wird. Dabei werden immer wieder wichtige Blickpunkte geschaffen, wie zum Beispiel zum gegenüberliegenden Speicher. Obwohl die Funktionen klar getrennt werden, verdeutlicht die Ausrichtung des Juwels die Zugehörigkeit zum nahegelegenen Speicher. Zum besseren Transport von Ausstellungsgegenständen wurden Viktoria-Speicher und Solitär mit einem unterirdischen Tunnel verbunden. 

Gestaltung
Die Gestaltung des Gebäudes soll auffallen, an einem Ort, der prominenter nicht sein könnte. Wichtig ist hierbei, dass die Innenräume gekonnt inszeniert werden. Diese Inszenierung hat wiederum Einfluss auf den Außenraum, wenngleich der Solitär in seiner äußeren Erscheinung die Evolution eines Steins hin zum Juwel ist. 
Die Materialität des Solitärs umfasst größtenteils grauen Sichtbeton mit einem Boden aus dunklem Sichtestrich. Die einzige Ausnahme bildet das Auditorium, das als Kontrast zum restlichen Raum fungiert und ausschließlich in Kirschholz-Optik ausgeführt wird. Der Bürokomplex steht demgegenüber als simple Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Glaselementen. 

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